FAQ

Wie lange muss man eigentlich Parisan einnehmen?

Die Einnahme richtet sich nach Ihrem individuellen Omega-3-Status, den man mit dem HS-Omega-3-Index messen kann. Da es sich um ein natürliches biologisches Konzept handelt, sollte im Idealfall die Einnahme mindestens 3 Monate oder länger betragen.

Kann ich PariSan® zusammen mit Mesalazin oder Budesonid einnehmen?

PariSan® ist eine komplementäre ergänzende bilanzierte Diät, die Sie auf jeden Fall mit Ihrer Basistherapie zusammen einnehmen sollten. Sie können natürlich PariSan auch ohne Begleitmedikation einnehmen, wir empfehlen aber die kombinierte Einnahme.

Wann setzt die Wirkung von PariSan® ein?

Wie für alle natürlichen ergänzenden Diäten tritt eine allmähliche Besserung Ihres Status in der Regel nach etwa 2-3 Monaten ein. Das entspricht etwa dem zeitlichen Wirkungseintritt wie z.B. für Azathioprin oder MTX.

Warum muss man die gelben und die weiße Kapsel gleichzeitig schlucken

Omega-3-Fettsäuren können nur dann optimal wirken, wenn sie nicht oxydiert werden, also im Organismus frei von Sauerstoffradikalen sind.
Zur notwendigen oxidativen Stabilisierung ( Redox ) dienen die Inhaltsstoffe der weißen Kapsel, welche die bei der Entzündung entstehenden freien Radikale unschädlich machen. Omega-3-Fettsäuren-Präparate ohne oxidative Stabilisierung können ihre Wirkung daher nicht entfalten.

Wie können bei einem fulminanten schweren Krankheitsverlauf des M. Crohn Omega-3-Fettsäuren oder ADEK überhaupt resorbiert werden?

PariSan® ist als komplementäre ergänzende bilanzierte Diät bei leichten bis mäßig schwerem Verlauf konzipiert und unterstützt additiv die Basistherapie mit z.B. Budesonid oder Mesalazin bei dann noch möglicher Resorption. Bei schweren Verläufen sind entsprechend andere Therapien oder sogar operative Maßnahmen indiziert, wenn entzündungsbedingt eine Resorption von Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren nicht mehr gesichert ist.

Ist mit den PariSan®-Kapseln eine Überdosierung möglich?

In den Omega-3-Kapseln und Redoxkapseln befinden sich überwiegend natürliche Zutaten. Eine Überdosierung ( z.B. doppelte Tagesdosis ) im Sinne des Eintretens einer unerwünschten Nebenwirkung ist daher nicht zu befürchten.